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Nahrungsmittelallergien


Die Nahrungsmittelallergie ist ein Abwehrmechanismus unseres Körpers gegen bestimmte Nahrungsmittel und Nahrungsmittelbestandteile. Wenn unser Körper einen Stoff als gefährlich einstuft, obwohl er es eigentlich gar nicht ist, nennt man diesen Stoff Allergen. Unser Körper reagiert auf das Allergen und produziert Abwehrstoffe, sogenannte Antikörper. Die Antikörper reagieren in Verbindung mit bestimmten Mastzellen mit den Allergenen, worauf hin die Mastzellen Histamine und andere Hormone dieser Art ausschütte. Die Histamine lösen dann die Symptomean Nase, Augen und Haut aus.

Von 100 Menschen leiden nur etwa 2 Personen an einer Nahrungsmittelallergie. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Die hohe Variation an Lebensmitteln, die uns in den letzten Jahren zur Verfügung steht, der zunehmende Konsum von Fertignahrungsmitteln mit Geschmacksverstärkern, sowie chemisch behandeltes Obst und Gemüse könnten die Auslöser für eine Lebensmittelallergie sein.

Symptome sind vor allem im Bereich der Haut, Atemwege und des Magen-Darm-Traktes zu erkennen.

Das strikte Meiden der allergieauslösenden Stoffe (Karenz) ist die beste Methode einer Nahrungsmittelallergie entgegen zu wirken, dabei muss darauf geachtet werden, das die Hersteller ihre Rezepte stets ändern können, also sollte ein Allergiker immer aufs neue die Zusammensetzung der Produkte auf die Allergene hin untersuchen. Falls einmal doch aus versehen ein Stoff eingenommen wurde gegen den man allergisch ist sollten Cortison, Antihistaminikum und Antiallergika gegen die Symptome eingenommen werden. Die Verabreichnung kann durch Tabletten, Spray, Spritzen oder Tropfen erfolgen und helfen gegen die ersten Beschwerden.